Chuck / Niklas "Erfahrungen mit Narkotika" Wie kamst du dazu? (Werdegang, Motivation, Umstände) Was hast du alles schon so ausprobiert? Einschneidenste Erlebnisse. Bist du nicht abhängig geworden? Wie ist dein Umgang damit jetzt, im Gegensatz zu früher? Konsequenzen? [...] dazu muss man sagen dass DXM zu der kategorie drogen gehoert die ich persoenlich als interessanteste empfand "Dissoziativa" auch wenn die formulierung schwammig ist aber generell verliert man meistens fast voellig die kontrolle ueber den koerper aha, ich habe keinen Schimmer und möchte eigentlich auch nicht recht über persönliche (Anderer) Erfahrungen hinausschauen waehrend der "geist" doch recht normal arbeiten kann Wird man dann die Trennung erst gewahr, Geist - Körper? Denn das ist doch irgendwie ein Abstraktes. hm ich kann das schlecht in worte fassen (ja, typisches drogengeschwaetz) du bist halt nicht so wirklich "weggeballert" aber dein koerper reagiert wirklich _gar nicht_ mehr also hm wie kam ich dazu ich wuerde sagen es fing mit kiffen an, was ich hauptsaechlich gemacht habe weils einfach amuesant war und irgendwie fuehlte man sich schon etwas elitaer, man war ja auch noch juenger auch irgendwie eine cliquensache, auch wenn da kein direkter zwang da war uebers inet dann interesse an anderen sachen gefunden und nach und nach probiert genommen habe ich, mal ueberlegen MDMA (ecstasy handelsueblich) speed (amphetamin handelsueblich? ich weiss es nicht genau) hm ach gott pilze, ein paar opiate sowas wie codein, dihydrocodein, nicht die ganz harten kategorien pilze und fast die ganze "ethnobotanische" palette diverse medikamente von tabletten fuer psychotiker ueber den missbrauch von handelsueblichen praeparaten einschneidenste erlebnisse ganz klar erstens auf dxm (was uebrigens ein frei erhaeltliches medikament ist) einfach merken wo physische grenzen sind wenn man einfach nicht mehr laufen kann oder aehnliches auf pilzen mal so extrem das ganze farb und halluzinationsspektrum dass ich es einfach faszinierend fande, was das gehirn so produzieren kann aber nicht im sinne von "erschreckend" oder so allgemein in richtung pharmazie die erkenntnis, was man mit relativ wenig "material" mit einem menschen anstellen kann wo sicher so sachen dazugehoeren wie dass man 16 stunden schlaeft, die eltern danach von einem gespraech erzaehlen, von dem man nichts weiss Ausprobieren, aber keine Abhängigkeitserfahrungen? Bis jetzt? hm ich denke ich war eine zeitlang mehr oder minder psychisch abhaengig vom kiffen da ich fast nen jahr jeden tag gekifft habe bei codein habe ich gemerkt, dass es schnell eng werden kann es ist halt ein opiat, bei WEITEM nicht so suchtbildend wie bspw. heroin aber es gibt einem einen einblick da spielte sicher auch eien rolle, dass ich keinen "stoff" mehr hatte von so sachen w-ie dxm, ecstasy etc kann man nur schwerlich abhaengig werden wie ich jetzt dazu stehe ich denke, vernuenftig war ich egtl fast immer zur zeit ist der konsum relativ zureuckgestellt wo es gerade bei MDMA ne zeit gab wo es vielleicht schon zuviel war nicht in der haeufigkeit, sondern eher in der dosierung an den abenden wo es dann dazu kam konsequenzen wuerde ich einfach sagen es hat mein weltbild schon mitgepraegt ich verbreite keine botschaft ala "erkenntnisgewinn durch drogen" aber drogen und die welten die dadurch entstehen koennen haben mit sicherheit einen teil zu diesem "konstruktions-weltbild" (ich denke du weisst was ich meine) beigetragen, das ich habe k Und Abstürze? Was ist dein "Rat an die Welt" in Sachen Drogen? (der moralpädagogische Teil) hm abstuerze muss ich zunaechst einmal sagen, dass ich viele sachen alleine genommen habe das hat wohl seine vor- als auch nachteile sowas wie "horrortrips" ist mir noch nicht untergekommen mein rat an die welt ist es, sich verdammt gut zu informieren zumal man durch das internet eine perfekte informationsmoeglichkeit hat es sind schon leute an dxm gestorben, als reines beispiel es ist halt ein hustenmedikament fuer 5,50 euro und mancher kaufte das falsche oder nahm zuviel ...